Heizspiegel 2019

Der bundesweite Heizspiegel 2019 ist erschienen.
Es ist ein Projekt von co2online, unterstützt durch „Mein Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums und wird seit 2005 von co2online realisiert.

Der Heizspiegel lässt sich auf zentralbeheizte Wohngebäude anwenden (Erdgas, Heizöl, Fernwärme oder Wärmepumpe) und enthält Informationen zum durchschnittlichen Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden, zu den Kosten und zu den CO2-Emissionen verschiedener Heiztechniken.
Der Heizspiegel ist auch für Mieter eine Hilfe zur Überprüfung und Einordnung des Heizkostenverbrauchs.
Denn: mit dem Heizspiegel und der Heizkostenabrechnung kann jeder relativ leicht überprüfen, wie hoch die Heizkosten, der Heizenergieverbrauch und die CO2-Emissionen in seinem Wohngebäude sind. Die ermittelten Durchschnittswerte des gesamten Wohngebäudes kann man dann mit den wohnungsbezogenen Daten zum persönlichen Verbrauch und zu den persönlichen Kosten vergleichen und bewerten. Letztendlich hilft diese Bewertung beim Erkennen und Umsetzen vom eigenen Einsparpotenzial.

Kurz zusammengefasst:
* Heizöl war 2018 erneut teurer als die anderen Energieträger
* Die Prognose für 2019 geht dahin, dass die Heizkosten weiter steigen werden, trotz leicht sinkendem Ölpreis. Bei Gas, Fernwärme und Wärmpumpe wird es Kostensteigerungen geben.
* energetisch sanierte Wohnhäuser verursachen nur halb so viel Heizkosten wie unsanierte Altbauten, d.h. der Sanierungszustand eines Hauses ist der entscheidende Faktor in punkto Kosten. Selbiges gilt auch für den Klimaschutz - CO2-Emissionen sind deutlich geringer in energiesanierten Häusern.

Natürlich hat der Mieter keinen Einfluss auf den Sanierungsstand des Hauses in dem sie wohnen. Dennoch können einige einfache Maßnahmen eine Auswirkung auf die Kosten haben.
Wie z.B. Stoßlüften statt dauergekipptes Fenster; Rollläden falls vorhanden ab Dunkelheit runterlassen oder wenn keine vorhanden, wenigstens Vorhänge zu ziehen. Heizung über Nacht oder wenn man außer Haus ist nie ganz ausschalten. Es benötigt viel mehr Energie, um ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen. Daher konstante Mindesttemperatur halten, das ist günstiger.

Den bundesweiten Heizspiegel 2019, sowie den aktuellen Münchner Heizspiegel 2018 (basierend auf den Heizkostenabrechnungen 2016).erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle, Weißenburger Str. 25 81667 München oder in der Stadtinformation im Rathaus.

Was also tun, wenn die Heizkostenabrechnung ins Haus flattert? Der Blick in den Heizspiegel gibt eine erste Einschätzung des Verbrauchs, der Kosten etc. Aber als nächsten Schritt empfehlen wir einen Termin in unserer Geschäftsstelle zur kompletten Überprüfung der Heizkostenabrechnung durch unsere erfahrenen Juristen.
(weitere Infos unter: www.heizspiegel.de)

 

 

 

BITTE BEACHTEN

MIETERFRAGEN in CORONAZEITEN

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Ab 12. August ist die Beratungsstelle Pasing wieder geöffnet!

Die Beratung findet unter Einhaltung der Hygieneregeln statt: Maskenpflicht, Hände müssen desinfiziert werden, Einhaltung von mind. 1,5 Meter Abstand!

 

 

 

14. Mieter*innenstammtisch-Vernetzung, Austausch & Tipps gegen den Mietenwahnsinn

COVID-19 und hohe Mieten: Wohnen, Kultur & Gastro

Voranmeldung erforderlich!

Montag, 28.09.

Einlass: 18:00 Uhr
 Beginn: 19:00 Uhr


Ort: Muffathalle, Zellstr. 4, 81667 München


Die hohen Mieten schlagen jetzt auch im Gewerbe voll durch: Viele Kultur- & Gastronomiebetriebe stehen vor dem Aus.

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Forschungsprojekt Verdrängung in München-Interviewpartner gesucht

die Abteilung für Angewandte Geographie und Raumplanung des
Geographischen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht
zurzeit im Auftrag der Landeshauptstadt München die Verdrängung von
Mieterinnen und Mietern auf dem angespannten Wohnungsmarkt der Stadt.

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#6Jahre Mietenstopp - das Bayerische Verfassungsgericht hat entschieden

Nach der Ablehnung der Zulassung zum Volksbegehren durch das bayerische Innenminsterium im April, hat nun auch der Bayerische Verfassungsgerichtshof entschieden: das Volksbegehren "#6 Jahre Mietenstopp" ist unzulässig, weil das Land Bayern in diesem Bereich keine Befugnis habe, Gesetze zu erlassen. Dies sei Bundessache.

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Nachtrag zum Wohngeldstärkungsgesetz gültig ab 1.Janaur 2020

Eine erfreuliche Nachricht: Das Wohngeld wird um einen Heizkostenzuschuss erhöht. Ab 2021 soll der Heizkostenanteil beim Wohngeld steigen!

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Wohngelderhöhung ab 2020

Durchschnittlich 40 EUR soll die Wohngelderhöhung betragen. Dies bedeutet für einen Zwei-Personen-Haushalt eine durchschnittliche Wohngelderhöhung auf 190 Euro im Monat (bisher waren es 145 Euro), dies sind ca. 30 Prozent.

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